Norwegen-Blog

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Weibliche Note: Merete Bøe als erste Frau Skandinaviens “Beste Sommelière”

Posted by Claudia Decker

Wer in Norwegen besonders sorgfältig ausgewählte Weine kosten möchte, sollte sich zu einem Dinner im Restaurant Bagatelle in Oslo einfinden: Dort wacht Merete Bøe über die guten Tropfen, die gutes Essen perfekt abrunden. Seit der “Skandinavischen Sommelier Meisterschaft 2008″ in Stavanger kann sich Merete Bøe als erste Frau Skandinaviens “beste Sommelière” nennen. Bei dem Wettbewerb im Rahmen des internationalen Branchenevents “Culinary Stavanager 2008″ setzte sie sich gegen acht weitere Teilnehmer aus den fünf skandinavischen Ländern durch. Und vorher gegen eine Vielzahl von Bewerbern: Die neun Teilnehmer waren aus 1000 skandinavischen Sommeliers ausgewählt worden. Die Norwegerin, die außerdem als Weinjournalistin arbeitet, hat mit ihrem außergewöhnlichen Weinverständnis ihren männlichen Kollegen nach neun Jahren zum ersten Mal den Titel abgenommen.

Weitere Informationen: www.buffet.no

Lachs und Lamm perfekt verwandelt: Norweger gewinnt ersten “Bocuse d’Or Europe”

Posted by Claudia Decker

Zwanzig Spitzenköche maßen sich am 1. und 2. Juli beim ersten internationalen “Bocuse d’Or Europe” im norwegischen Stavanger. Das Gastland nahm auch gleich den Sieg mit nachhause: Der 28jährige Norweger Geir Skeie gewann den kulinarischen Wettbewerb der im Rahmen des internationalen Branchenevents “Culinary Stavanger 2008″ ausgetragen wurde. Der “Bocuse d’Or Europe” ist nicht die einzige Auszeichnung, die der Küchenchef des Restaurants Mathuset Solvold in Sandefjord bei Oslo sich bisher verdient hat: Vor zwei Jahren war Skeie zu Norwegens Chef des Jahres und vorher bereits zweimal zum Nachwuchskoch des Jahres gekürt worden. Beim “Bocuse d’Or Europe” überzeugte der Spitzenkoch die Jury mit seiner Variation des vorgegebenen Themas „Lachs und Lamm“. Nur ein Schritt zu einer weiteren Herausforderung: Der mit 12.000 Euro dotierte „Bocuse d’Or Europe“ ist die Europaqualifikation für das im Jahr 2009 in Lyon stattfindende Finale “Bocuse d’Or”. Spitzenleistungen aus seinem Land sind dort bekannt: schon 1993, 1999 und 2003 gewannen norwegische Köche den Wettbewerb. Auch auf den zweiten und dritten Plätzen war Norwegen mehrfach vertreten.

Weitere Inforationen: www.bocusedor.com

Stockfisch als Marke: “Tørrfisk fra Lofoten” jetzt gesetzlich geschützter Produktname

Posted by Claudia Decker

Der Stockfisch von den Lofoten kann jetzt in einem Atemzug mit Champagner oder Parmaschinken genannt werden: seit Mai 2008 ist “Tørrfisk fra Lofoten” eine gesetzlich geschützte geographische Bezeichnung. Der auf diese Weise geschützte Produktname soll Qualität und Exklusivität einer der ältesten Exportwaren Norwegens sichern. Hinter dem Namen steht ein Zusammenschluss von bisher 27 Stockfischproduzenten der norwegischen Inselgruppe. Nur dort und auf den Vesterålen gefangener Dorsch, der anschließend von ortsansässigen Betrieben weiterverarbeitet wird, darf unter dem geschützten Namen verkauft werden. Der größte Importeur der nordischen Spezialität ist Italien. Dort werden nun wohl noch mehr Stockfische über den Ladentisch gehen – denn einer Untersuchung zufolge legen italienische Käufer großen Wert auf überprüfbare Herkunft und Kennzeichnung der Ware. Neben dem “Tørrfisk fra Lofoten” gibt es noch dreizehn weitere geschützte norwegische Produkte, darunter Äpfel, Pflaumen, Pfirsiche und Kirschen aus der Hardangerregion.

Weitere Informationen: www.fhl.no

Trondheim erhält norwegischen Umweltpreis

Posted by Claudia Decker

Die Stadt Trondheim erhält für ihre Maßnahmen zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes den “Staatlichen Umweltpreis für Städte 2008″. Das norwegische Umweltministerium verleiht diese mit 250.000 NOK, etwa 31.000 Euro, dotierte Auszeichnung jedes Jahr. Getreu dem Motto “Global denken, lokal handeln” war in diesem Jahr der Klimaschutz Hauptkriterium der Jury. Es wird angenommen, dass die norwegischen Kommunen 20 bis 25 Prozent der nationalen CO2-Emissionen beeinflussen können. Daher wurde der Preis an jene Stadt verliehen, die sich am zielstrebigsten und effektivsten um eine Senkung des CO2-Ausstoßes bemüht. Trondheim überzeugte die Jury durch einen im April 2008 beschlossenen Handlungsplan zur Minderung des Autoverkehrs, zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Verbesserung der Verhältnisse für Fahrradfahrer und Fußgänger. Einzelne Punkte des Planes wurden bereits umgesetzt, darunter die Streichung von Parkplätzen in der Innenstadt, der Ausbau des Fernwärmenetzes sowie ein effizienteres Recycling von Haushaltsabfällen.

Ein Preis und schöne Worte auf dem Weg: Neues beim Ibsenfestival in Oslo

Posted by Claudia Decker

Gleich mit zwei Neuerungen wartet das “Ibsen-Festival” des Osloer Nationaltheaters in diesem Jahr auf: Vor der Festivalvorstellung des Stückes “Brand” wird auf der Hauptbühne des Nationaltheatersam am 31. August erstmailig der “Internationale Ibsen-Preis“ verliehen. Die von der norwegischen Regierung gestiftete Auszeichnung in Höhe von 2,5 Millionen NOK, circa 300.000 Euro, honoriert außergewöhnliche Leistungen von Einzelpersonen, Organisationen oder Institutionen, die im Sinne Ibsens Herausragendes in den Bereichen Kunst und Kultur bewegt haben. Vorsitzende der aus sieben Mitgliedern bestehenden Jury ist die Schauspielerin und Autorin Liv Ullmann.
Am 11. September schließlich wird das im Jahr 2005 begonnene Zitat-Projekt “Ibsenstien” feierlich eingeweiht. Der “Ibsenweg” besteht aus in das Straßenpflaster des Stadtzentrums eingelassenen Zitaten aus Gedichten, Dramen, Briefen und Reden des bekannten norwegischen Dramatikers und Autors. Die Spur aus Zitaten beginnt am Grand Hotel und am norwegischen Parlament Stortinget und verläuft durch die Karl Johans gate vorbei am Außenministerium bis zum Ibsenmuseum.

Informationen und Programm: www.ibsenfestivalen.no

Norwegen auf Rang zwei der umweltfreundlichsten Länder der Welt

Posted by Claudia Decker

Die ursprüngliche Natur macht Norwegen für viele Reisende besonders anziehend. Beim Erhalt dieses Kapitals hat das Land eine Spitzenposition: Laut einem Ranking der Universitäten Yale und Columbia liegt Norwegen auf Platz zwei der umweltfreundlichsten Länder der Welt. Für die Erhebung wurden 25 Indikatoren von Kohlendioxid-Ausstoß über Wasserqualität und Naturvielfalt bis hin zur Gesundheit der Einwohner verglichen. Norwegen teilt sich den zweiten Platz mit seinem Nachbarn Schweden. An erster Stelle: Die Schweiz.
Für Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg ist die gute Platzierung ein Ansporn, den Umweltschutz im eigenen Land weiterhin besonders voran zu treiben. Norwegen solle beim Umweltschutz eine Vorreiterrolle einnehmen und durch umweltbewusste Entwicklungsarbeit ärmeren Ländern dabei helfen, ihre Umweltprobleme zu lösen, so Stoltenberg. So stellt das Land jährlich 3 Milliarden NOK (370,7 Millionen Euro) für Regenwald-Schutzprojekte zur Verfügung.

Zum 150. Geburtstag: Ausstellungszentrum zu Leben und Werk Knut Hamsuns

Posted by Claudia Decker

Auf den Tag genau zum 150. Geburtstag des norwegischen Autors und Literaturnobelpreisträgers Knut Hamsun wird am 4. August 2009 in Presteid, Hamarøy, ein großes Dokumentationszentrum rund um Leben und Werk des umstrittenen Literaten eröffnet. Bereits 1994 war der New Yorker Architekt Steven Holl mit dem Entwurf des Gebäudes beauftragt worden. Im Mai 2008 wurde schließlich auf dem Baugelände in der Nähe der Ruinen jenes Pfarrhofes, auf dem Hamsun einen Teil seiner Kindheit verbrachte, der Grundstein für das umgerechnet etwa 15,8 Millionen Euro teure Bauprojekt gelegt.
Das Center, in dem zahlreiche Veranstaltungen und Lesungen stattfinden werden, wird Ausstellungsräume, eine Bibliothek mit Lesesaal, ein Café und ein Auditorium beherbergen. Den Nobelpreis für Literatur erhielt Knut Hamsun 1920 für seinen Roman “Segen der Erde”. Durch seine offene Bewunderung des nationalsozialistischen Deutschlands verlor er jedoch an Ansehen und geriet massiv in die Kritik. Steven Holls Gebäude-Entwurf spiegelt die Zwiespältigkeit wider, mit dem das Thema Hamsun noch heute in Norwegen behandelt wird: Mit dem Konzept “Gebäude als Körper: Kampfplatz unsichtbarer Kräfte” greift die moderne Architektur Hamsuns kontroversen Charakter auf.

Informationen über den Architekten Steven Holl: www.stevenholl.com

Folklore meets Moderne: Kunsthandwerk- und Design Ausstellung in Sandnes

Posted by Claudia Decker

Neu und Norwegisch - das ist das Motto der am 5. Juli 2008 eröffneten Kunsthandwerk- und Designausstellung “New and Norwegian: A World of Folk” in Sandnes bei Stavanger. Unter der Schirmherrschaft der Pariser Trendforscherin Li Edelkoort stellen skandinavische Designer und Künstler ihre Interpretationen von heimischer Folklore im modernen Leben vor. Präsentiert werden Stücke aus dem Bereich Design und Handwerk, Möbel, Spielzeug, Textilien, Strickwaren, Keramik, Metallarbeit und sogar Musik. Das Architekturbüro Helen & Hard aus Stavanger gestaltete die Ausstellungsräume in Form von Holzpavillons. Bei der Schau wurde besonders auf die Teilnahme norwegischer Künstler mit multikulturellem Hintergrund Wert gelegt, die durch ihre innovative Verwendung von Farben, Mustern und Formen zeigen, welche Vielfalt der Begriff “Norwegisch” heutzutage vereint. Zusätzlich zur Ausstellung finden Konzerte, Performances, Seminare und Workshops statt.

Weitere Informationen: www.stavanger2008.no

Ein Muss für die Clubszene: Das internationale “Numusic Festival 2008″ in Stavanger

Posted by Claudia Decker

Norwegens Kulturhauptstadt Stavanger lädt vom 3. bis 7. September zum internationalen “West Coast Festival of New Music 2008″ - kurz: “Numusic Festival”. Das zum neunten Mal stattfindende Musikevent gilt als eines der führenden Clubfestivals in Europa. Rund 70 Clubs und Bühnen in Stavanger bilden den Rahmen für Livekonzerte von Bands und DJs, Workshops, Diskussionen, Installationen, Ausstellungen oder Kunstperformances. Mit dabei sind: A Certain Ratio und David Toop aus Großbritannien, Datarock aus den Niederlanden, Harmonia aus Deutschland und viele mehr.

Programm und Infos: www.numusic.no

Broschüre “Fahrradfahren in Hemsedal” informiert über Strecken und Angebote

Posted by Claudia Decker

Die Region Hemsedal zählt zu den größten und attraktivsten Skigebieten Norwegens. Doch nicht nur im Winter hat das Gebiet seinen Reiz: Der Gebirgsort ist in der schneefreien Zeit ein idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Fahrradtouren. Die 14 markierten und qualitätsgesicherten Fahrradwege der Region sowie zahlreiche Tourenvorschläge werden auf 24 Seiten in der neuen Broschüre “Fahrradfahren in Hemsedal” vorgestellt. Neben Streckenbeschreibungen finden sich Infos zu Streckenlänge, Höhenunterschied und Schwierigkeitsgrad sowie viele weitere Informationen.
Das Bikeangebot des 215 Kilometer nordwestlich von Oslo gelegenen Ortes umfasst neben abwechslungsreichen Routen einen Fahrradpark mit Norwegens längstem Downhill-Track, geführte Mountainparktouren und den Verleih von Mountainbikes und Freeride-Rädern.

Die Broschüre steht auf der Seite www.hemsedal.com als pdf zum Download bereit.