Norwegen-Blog

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Norwegen “in einem Zug”: Mit der Bergenbahn über die Hardangervidda

Posted by Claudia Decker

Sie ist kein exklusiver Luxuszug wie der Orient-Express, sondern eine ganz normale Eisenbahn auf dem Weg von A nach B. Dennoch hat sich die Bergenbahn zwischen Oslo und der Hafenstadt, die ihr den Namen gab, einen Platz unter den beliebtesten Zugstrecken Europas erobert. In vielen Guides wird die Route an der Westküste des Landes als touristisches “must do” angepriesen. Nicht zu unrecht – es gibt kaum eine bequemere und preisgünstigere Möglichkeit, ein so schönes Stück Norwegen wie die Hardangervidda zu bereisen. So lassen sich auch touristenscheue Traveler nicht von den Menschenmengen abhalten, die den Empfehlungen folgen. Trotz der starken Anziehungskraft und deshalb besonders im Sommer hohen Auslastung wird die Bahn in Reiseforen als ein außergewöhnlich lohnenswertes Norwegen-Erlebnis beschrieben.

Über Höhen und Tiefen

Von einer spektakulären Aussicht gelockt überqueren Rundreisende wie Individualtouristen die größte Hochebene Europas in acht Bahnstunden vom Meer vor Oslo bis zu den steilen Küsten der Fjorde am Ende der Fahrt. Allein die Streckenführung ist beeindruckend: Über etwa 300 Brücken und durch 182 Tunnel mit einer Gesamtlänge von 73 Kilometern führen die Gleise. Der längste, der Finsetunnel, ist über 10 Kilometer lang, ein weiterer bemerkenswerter Tunnel ist der mehr als sieben Kilometer lange Ulrikentunnel bei Bergen. Seit der Eröffnung des Finsetunnels liegt der Scheitelpunkt der Strecke bei 1.237 Metern, vorher begann der Abstieg sogar erst bei 1301 Meter. Damit ist die Bergenbahn eine der höchsten Hauptbahnen des europäischen Kontinents.

Ein Fensterplatz zum Staunen

Das eigentlich Sehenswerte aber ist die Natur, die vor den Fenstern vorbei zieht: Etwa 100 Kilometer lang bewegt sich der Zug oberhalb der Baumgrenze. Endlos weit scheint Hardangervidda, eine atemberaubende Hochebene mit blauen Seen und schimmernden Gletschern, begrenzt von den schneebedeckten Kuppen des Hochgebirges, unterbrochen von idyllischen Bahnhöfen typisch norwegischer Orte. Am Ende schiebt sich bei der Abfahrt zwischen den schroff aufragenden Wänden der Fjorde die letzte eindruckvolle Kulisse einer nicht ganz gewöhnlichen Bahnreise ins Blickfeld. Etwas besonderes ist auch das Engagement der Begleiter: Das ortskundige Zugpersonal sagt den vielen Gästen zuliebe nicht nur die Bahnhöfe an, sondern wird mit Informationen über die Umgebung zu Tourguides.

Im steilen Winkel bergab

Dazwischen, im 866 Meter hoch gelegenen Myrdal, lohnt es sich auszusteigen. Denn hier zweigt eine Stichbahn ab, die sich von den hohen Bergen an tosenden Wasserfällen vorbei hinunter schlängelt durch das Tal Flåmsdalen an den Aurlandsfjord, nur noch 2 m über dem Meerspiegel gelegen. Die Flåmbahn ist eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt: auf 16 km des 20 km langen Weges neigt sich der Hang über 28 Prozent, die größte Steigung beträgt 55 Prozent, das entspricht einem Meter auf achtzehn Metern Strecke.
Wer vom Örtchen Flåm am Ende der spektakulären Bahnstrecke nicht zurückfahren möchte nach Myrdal oder lieber nur die besonders schöne Fahrt von unten nach oben erleben möchte, der fährt einfach „rund“.
Viele Touristen wählen dafür die Rundreise “Norwegen in der Nussschale” mit den Stationen Bergen-Voss-Myrdal- Flåm. Zurück nach Bergen geht es dann mit dem Boot über den Sognefjord. Günstiger ist es aber, den Fjord in Bussen und dann mit Autofähren zu überqueren.

Reisetipps:

Norwegen in der Nussschale: www.norwaynutshell.com
Organisierte Bahnreisen: www.bahnurlaub.de
Norwegen-Finnland mit Hurtigruten und Bergenbahn finden Sie hier

Bald zu sehen: Nordlichter im Magazin “Nordis”

Posted by Claudia Decker

Die Faszination der Nordlichter ist das Thema der nächsten Ausgabe des Nordeuropa Magazins Nordis. Im November/Dezembermagazin bringt eine Postschiffreise den Leser ins winterliche Nordnorwegen, wo jenseits des Polarkreises die magischen Erscheinungen den Nachthimmel verzaubern. Wer ein wenig davon mitnehmen möchte, findet in der Ausgabe Hilfe: Nordis unterstützt Fotografen mit Tipps und Tricks bei der Aufnahme der flackernden Lichter.
Neben der norwegischen Natur gehört auch die Kultur zum Inhalt des Magazins: Das Magazin stellt mit Joachim Trier einen Newcomer der nordischen Fimszene vor. Außerdem: Viele tolle Weihnachts-Geschenkideen im Juleguide und alles, was es sonst an Neuem aus dem Norden gibt.
Das aktuelle November/Dezember Heft ist ab 31.10.2007 am Kiosk erhältlich.
Noch ein Tipp: Die offizielle Tourismuszentrale Visit Norway verlost unter ihren Newsletterabonnenten ein Jahresabo des Magazins!
Wenn Sie dazu gehören, senden Sie einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Nordlicht“ an gewinnspiel@visitnorway.com

Weitere Informationen: www.nordis.de

Kletterabenteuer für die ganze Familie

Posted by Claudia Decker

Kletterspaß für die ganze Familie bietet Norwegens neue Via Ferrata in Gautefall in der Region Telemark. Der „Eisenweg“, so die wörtliche Übersetzung für die Bergtouren, liegt mitten in einer der schönsten Gegenden Südnorwegens, rund 140 Kilometer nördlich der Hafenstadt Kristiansand. Ausgangspunkt der durch Eisenstufen und –seile gesicherten 2,5-stündigen Bergwanderung ist das Gautefall Hotell. Von dort führt der etwa ein Kilometer langer Wanderweg zum 200 Meter steil aufragenden Felsen Hegneknuten. Mit Helm, Hüftgurt, Seil und Karabinerhaken gesichert geht es ab dort fast senkrecht beran. Lohn der Anstrengung ist ein faszinierender Ausblick über die Hochebenen Telemarks. Geführte Via-Ferrata-Ersteigungen mit einem erfahrenen Wanderführer sind bei Destinasjon Gautefall AS unter Tel. 0047-35 99 50 00 oder online unter www.gautefall.com ab 740,- NOK (ca. 93 Euro) pro Person buchbar. Im Preis inbegriffen ist neben der Bergtour mit Guide auch eine Übernachtung im Doppelzimmer im Gautefall Hotell.

Weitere Informationen, auch über die zahlreichen anderen Aktivitäten und das Skigebiet auf: www.gautefall.com

Wal voraus! Bei den Orcas im Tysfjord

Posted by Claudia Decker

Mit ihrer Beute gehen Schwertwale nicht gerade zimperlich um, was den Meeressäugern schmähliche Namen wie „Killerwal“ oder „Mörderwal“ einbrachte. Robben, Delfine und Pinguine - diese natürlich nicht in Norwegen - fürchten den eleganten Schwarz-Weißen zurecht, denn sie gehören auf seinen Speiseplan. Auf Menschen aber haben die Tiere mit dem wohlklingenden lateinischen Namen Orcinus Orca es nicht abgesehen – offiziell hat bisher noch niemand gefährliche Attacken in freier Wildbahn beklagt. Dabei hätten die Orcas es gar nicht schwer – überall, wo sie dicht an die Küste schwimmen, wollen Menschen den imposanten Tieren möglichst nahe kommen. Ein besonders guter Ort für den Schwertwal-Besuch ist der Tysfjord in Norwegen. Nirgendwo in Europa ist die Wahrscheinlichkeit für eine Begegnung mit Orcinus Orca so groß wie im hohen Norden des skandivanischen Landes.

Mit den Heringen kommen die Wale

Im Frühjahr steigen die Atemfontänen der Wale weit vor Møre auf, im Sommer noch weiter draußen in der Norwegischen See, im Herbst und Winter aber kommen die Wale in die Gewässer zwischen Lofoten und Küste, in den Vestfjord und seine Ausläufer. In der Zeit von Mitte Oktober bis Mitte Januar steuern 600 bis 800 der Riesen den schmalsten Fjord Norwegens an. Dabei richten sich die Orcas einfach nach der saisonalen Meeresküche: Millionen Tonnen Norwegischen Herings wandern im Winter aus der offenen See in die Fjorde, die Orcas im Schlepptau. Gut für die neugierigen Menschen: Viele Veranstalter schippern mit den Touristen auf umgebauten Fischerbooten bis zu fünf Stunden lang hinaus aufs Wasser. Wem das nicht nah genug am Wal ist, der nimmt das Schlauchboot, und wer noch mehr Berührung wünscht, kann im warmen Taucheranzug sogar mit den Walen schnorcheln. Natürlich ist für die professionellen Begleiter die Sicherheit oberstes Gebot – denn trotz Statistik sind es große, wilde Tiere, die mit „Free Willy“ - Plüschwalen wenig gemein haben.

Erst warten, dann staunen

Seefestigkeit und Geduld sind beim Whale-Watching gefragte Eigenschaften: manchmal dauert es eine Stunde, manchmal auch länger, bis die Finnen aus dem Meer tauchen. Diese mächtige Rückenflosse gab der Art ihren Namen: Bis zu 1,80 Meter ragen manche „Schwerter“ über den Rücken der Männchen hinaus. Wenn dann ein Wal auftaucht, hat sich die Reise sofort gelohnt: für jeden, der noch nie ein solches Tier gesehen hat, ist der erste Eindruck überwältigend: bis zu acht Meter lang und neun Tonnen schwer werden männliche Orcas, und auch die Weibchen sind mit bis zu sechs Metern Länge und fünfeinhalb Tonnen Gewicht größer als alles Lebendige, was Menschen auf dem Land zu Gesicht bekommen.

Wasser, Land und Luft: Schöne Aussichten überall

Schön ist er auch noch - denn der Orca kann durch seine Verwandtschaft mit den Delfinen mit einer besonders kleidsamen Färbung aufwarten: das glänzende, schwarz-weiße Äußere hebt ihn von den grauen Eminenzen der übrigen Walwelt deutlich ab. Trotz seiner Masse ist der Orca der flotteste unter den Meeressäugern: mit bis zu 55 Kilometern pro Stunde pflügt er durch sein Element. Wenn ein Schwertwal genug Luft geholt und Ausschau gehalten hat, taucht er ab und schwimmt, wenn er will, einfach weit weg – mit einem kräftigen Atemzug halten es die Orcas fünfzehn Minuten lang unter Wasser aus.
Langweilig wird es trotzdem nicht – denn in der Zeit der Tauchgänge lohnt sich für die Bootsmannschaft ein Blick in die Umgebung : Hier, 100 Kilometer nördlich des Polarkreises, schimmern am Horizont die ewig schneebedeckten Spitzen des Lofotengebirges und von Ende November bis Ende Februar ist im blauen Dämmerlicht der Polarnacht das magische Leuchtfeuer der Nordlichter besonders schön zu sehen.

Organisierte Reisen und Ausflüge zum Beispiel mit:

www.colibri-berlin.de

www.travity.de

www.tysfjord-turistsenter.no

Augen auf in Bergen: Festivals präsentieren Berliner Kunst und internationales Kino

Posted by lohmann

Berlin! Ist diesmal der Schwerpunkt des alljährlichen Festivals für zeitgenössische Kunst in in der zweitgrößten Stadt Norwegens. Vom 11. bis zum 24. Oktober konzentriert sich das Bergen Art Festival, BergArt, diesmal auf die junge Kunstszene der deutschen Hauptstadt. Dazu zählen auch drei kinematografische Beiträge: die Streifen „Prinzessinnenbad“, „Jagdhunde“ und „Vivere“ repräsentieren die aktuelle Filmszene Berlins und gehören gleichzeitig zu den 14 Werken deutscher Regisseure, die bei dem wenige Tage später beginnenden Bergen International Filmfestival, kurz BIFF, gezeigt werden.
Vom 17. bis 24. präsentiert die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit unzähligen Kooperationspartnern aus dem kulturellen Leben der Stadt internationale Leinwandkunst aller Couleur. Kurzfilme, Dokumentationen, Previews oder Werke, die nur auf DVD erschienen und deshalb sonst nie im Kino zu sehen sind: in 19 Programmsparten wie „Back to the 60´s“, „Climate&consumerism“, „Before the main film“, „Animation“ oder „Iraq/Vietnam“ werden thematisch zusammengefasst Filme aus 25 Nationen gezeigt.

Infos und Programme:

Bergen International Filmfestival: www.biff.no
Bergen Art Festival: www.bergart.no

Foto: “Prinzessinenbad” von Bettina Blümner ist einer der brandaktuellen deutschen Festivalbeiträge

Wie der Lachs auf den Tisch kommt – Gruppenausflüge ins „Hardanger Akvasenter“

Posted by lohmann

Was machen die Lachse im „Hardanger Akvasenter“ wohl im Winter? Angemeldete Gruppen können am Fyksesund zu jeder Jahreszeit einen Blick hinter die Kulissen des typisch norwegischen Fischzuchtbetriebes zu werfen. Als erste Farm des Landes gewährt das neue Lachscenter Einblicke in die Produktion von der Aufzucht bis zur fertigen Meeresspezialität. Nach der Theorie im Infocenter fahren die Besucher mit dem Boot in die Praxis: begleitet von einem Fachmann geht es hinaus auf den Hardangerfjord zur Zuchtanlage. Per Unterwasserkamera lässt sich dort beobachten, wie es sich als Lachs im kalten Wasser lebt.
Für Einzelreisende ist das Hardanger Akvasenter im Sommer täglich von 11 bis 18 Uhr ohne Voranmeldung geöffnet.

Weitere Informationen:

Deutsch:www.hardangerfjord.com
Englisch: www.akvasenter.no

Norwegen im Schnee mit NOVASOL: Skiurlaub in Gålå, Miniferien und Sparpaket für Zwei

Posted by lohmann

Der Ferienhausanbieter NOVASOL startet mit interessanten Angeboten in die weiße Saison: Ab 115 Euro können Skibegeisterte eine Woche im norwegischen Gålå verbringen. Mit 15 Abfahrten, 230 Kilometern Loipen, 7 Skiliften, Snowboard-Park und Flutlichtabfahrten bietet der beliebte Skiort alles, was zu einem perfekten Urlaub im Schnee gehört.

Auch ohne Bretter unter den Füßen wird sich in Gålå niemand langweilen: Pferdeschlittenfahrten, Schneerafting, Rodeln, Eisfischen oder ein Ausflug in die nächst größere Stadt Lillehammer bieten genügend Amüsement abseits der Hänge und Loipen.

Bis zu 20 Prozent sparen Sie mit dem NOVASOL DUO-Paket: Das Angebot ist gültig in der gesamten D- und E-Saison für alle Objekte mit dem DUO-Symbol. Das Duett im Ferienhaus hat weitere Vorteile: ein Kind bis 5 Jahre kann zusätzlich einziehen und in den haustierfreundlichen Häusern darf auch ihr vierbeiniger Liebling kostenlos Urlaub machen.

Dieses Angebot gilt auch, wenn es nur ein Kurzurlaub außerhalb der Saison sein soll. Mit den NOVASOL-Miniferien von 3 bis 5 Tagen sparen Sie in Häusern und Wohnungen innerhalb der Kategorie „Schnee & Spaß“ in der C und D-Saison 10 bis 30 Prozent je nach Anzahl der Übernachtungen und noch einmal 20 Prozent, wenn Sie zusätzlich das Duo-Paket wählen.

Mehr Infos unter www.winterurlaub.novasol.de
Buchung unter: www.novasol.de